Google Business 10 Min. 18. Mai 2026

Google Business Profile: 12 Einstellungen für mehr lokale Sichtbarkeit

Was die meisten übersehen — in 30 Minuten optimiert. Diese 12 Einstellungen entscheiden darüber, ob du im Local Pack auftauchst.

Wenn Menschen lokal suchen, sehen sie oft zuerst Google Maps. Dein Google Business Profile entscheidet dann mit, ob du angezeigt wirst — und ob jemand klickt.

Die 12 Einstellungen im Überblick

1) Name: exakt so wie im echten Leben

Trag deinen Unternehmensnamen ohne Keywords ein. Wer Keywords in den Namen schmuggelt riskiert eine Profilsperre. Google erkennt das.

2) Hauptkategorie: die wichtigste Entscheidung

Die Primärkategorie wirkt stärker als alle anderen Angaben zusammen. Sie sollte deine Hauptleistung widerspiegeln — nicht eine Nische, nicht alles auf einmal.

3) Zusatzkategorien: nur passende

Nimm 2–5 Zusatzkategorien, die du wirklich anbietest. Kein "Alles für alle" — das verwässert das Profil.

4) Öffnungszeiten: aktuell und mit Ausnahmen

Sonderzeiten und Feiertage eintragen. Ein Profil mit falschen Öffnungszeiten kostet Vertrauen — und Klicks.

5) Leistungen/Services: konkret statt allgemein

Klare, suchrelevante Begriffe verwenden. Nicht "Dienstleistungen" sondern "Rohrreparatur", "Heizungsinstallation", "Notdienst".

6) Beschreibung: kurz, klar, regional

2–3 Sätze mit konkreten Informationen: Wer bist du, was machst du, wo bist du aktiv. Keine Keyword-Häufung — das liest sich schlecht und bringt nichts.

7) Fotos: echt, aktuell, regelmäßig

Mindestens diese drei Typen:

  • Außenansicht des Unternehmens
  • Innenraum, Team oder Arbeit bei der Ausführung
  • Produkte oder Beispiele fertiggestellter Arbeit

Regelmäßige Updates signalisieren Google und Nutzern Aktivität. Ein Profil ohne Fotos wirkt verlassen.

8) Telefonnummer und Website: einheitlich (NAP)

Name, Adresse und Telefon müssen überall gleich sein: auf der Website, im Profil, in Verzeichnissen. Abweichungen schwächen das Vertrauenssignal.

9) Standort/Servicegebiet korrekt setzen

Bist du ein Vor-Ort-Betrieb? Adresse sichtbar lassen. Fährst du zu Kunden? Servicebereich definieren — je nach Geschäftsmodell.

10) Beiträge/Updates nutzen

Wöchentliche oder monatliche Posts zeigen Profilengagement. Aktuelle Angebote, neue Leistungen, Saisonthemen — je aktiver das Profil, desto besser das Signal.

11) Bewertungen aktiv bekommen — und antworten

Bitte zufriedene Kunden aktiv um Bewertungen — direkt nach dem Auftrag. Antworte auf jede Bewertung, auch kurz. Das zeigt Erreichbarkeit.

12) Fragen und Antworten beobachten

Die Q&A-Funktion wird oft ignoriert. Stell die wichtigsten Fragen selbst ein und beantworte sie — das verhindert Missverständnisse.

Mini-Checkliste

  • Kategorien passen zur Hauptleistung
  • Öffnungszeiten aktuell und vollständig
  • Leistungen konkret eingetragen
  • Fotos aktuell (mind. 5–10)
  • NAP identisch mit Website und Verzeichnissen
  • Auf Bewertungen wird geantwortet

Typische Fehler

  • Keywords im Unternehmensnamen (Profilsperre-Risiko)
  • Falsche oder veraltete Hauptkategorie
  • Fehlende oder zu alte Fotos
  • Ungültige oder unvollständige Öffnungszeiten
  • Inkonsistente NAP-Daten im Vergleich zur Website

Diese 12 Einstellungen bilden die Basis für stabile lokale Sichtbarkeit — noch bevor du an komplexere SEO-Maßnahmen denkst.

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